Geburtstag
26 Mar 2012 12 Kommentare
in Aninme, Uncategorized
Es ist so weit. Heute wird mein Blog zwei Jahre alt. Kinder, wie doch die Zeit vergeht.
Ich bedanke mich bei all meinen Lesern für die Treue und die lieben Kommentare.
Text: Monika Paulsen
Fotos: dreamies.de
Frisch auf dem Büchermarkt
17 Mar 2012 14 Kommentare
in Buchtipp Schlagworte: Buchtipp, Frühling, Freunscht-Media, Ostern
Aufgeblüht
30 Geschichten und Gedichte zur Frühlingszeit.
Erhältlich bei:
Hier eine Lesprobe aus meiner Geschichte:
Die Osternacht
Die Hochzeit von Balduin und Marie lag nun ein Jahr zurück. Goldlock, Balduins Vater, war wenig erfreut über diese Verbindung, jedoch wurde dadurch endlich der jahrhundertealte Fluch gebrochen. Das war das einzig Erfreuliche an der Sache, wie er zu sagen pflegte, dennoch brodelte es im Inneren des Grafen. Eine Bürgerliche, hier auf seiner Burg, an seiner Tafel, dieser Gedanke war ihm einfach unerträglich. Er nutzte jede Gelegenheit, Marie zu drangsalieren.
Marie hingegen ignorierte seine Seitenhiebe und bemühte sich, mit der Etikette zurechtzukommen. Sie liebte Balduin über alles und konnte es immer noch nicht fassen, dass er sie ebenso begehrte. Jedes Mädchen träumte von einem Ritter in strahlender Rüstung, aber nur sie alleine hatte Glück.
In der Burg gab es einen Bereich, den sie unter gar keinen Umständen betreten durfte. Doch die Neugier brannte ihr auf den Nägeln. Wie zufällig führten ihre Schritte sie immer wieder in den Flügel, der durch eine Wache gesichert war.
„Balduin?“, fragte Marie eines Tages beiläufig und spießte ein Stück Gänsebraten auf.
„Ja, Liebes.“
„Weißt du, wieso im Westflügel Wachen aufgestellt sind?“
„Wieso?“, Balduin sah überrascht von seinem Teller auf. Heute speisten sie ohne Goldlock.
„Ach, nur so. Ich bin heute durch die Burg geschlendert und auf Wachen gestoßen.“ Marie bemühte sich, möglichst beiläufig zu klingen.
„Im Westflügel?“, er nahm einen großen Schluck Burgunder, wischte sich mit dem Handrücken über den Mund und rülpste herzhaft. „Was wolltest du denn da?“ Balduin rutschte auf seinem Stuhl hin und her. Dabei verrutschte sein Beinkleid. Insgeheim hatte er schon viel früher mit dieser Frage gerechnet. Nervös fingerte er nach den Nestelbändern seiner Beinlinge und knüpfte sie wieder zusammen.
Draußen im Flur polterte es und eine herrische Stimme war zu vernehmen.
„Beiseite du Wicht! Ich muss unverzüglich mit Graf Goldlock sprechen.“ Die eisenbeschlagene Eichentür wurde aufgestoßen und knallte an die Wand. Herein stürmte ein Ritter in einer verbeulten und staubigen Rüstung. Balduin warf ärgerlich sein Besteck auf den Teller, dass es schepperte und Marie schrie spitz auf.
„Graf Goldlock, ich muss Euch unter vier Augen sprechen“, polterte er los, ohne auf die üblichen Höflichkeitsfloskeln zu achten.
„Graf Goldlock ist nicht zugegen, wie Du siehst, entfernt dich.“
„Die Sache duldet keinen Aufschub, Euer Gnaden.“
„Jetzt nicht. Wir sind bei Tisch, warte, bis wir unser Mahl beendet haben“, damit wedelte Balduin mit der Hand, als wenn er eine lästige Fliege verscheuchen wollte. Während der Graf abwesend war, erwartete er, dass sein Sohn ihn vertrat, zur Vorbereitung auf die künftigen Aufgaben. „Diener, bring Ritter Kuno in den Blauen Salon. Er soll dort warten.“ Balduin schob sich eine Gabel voll Kohl in den Mund, beachtete Kuno nicht weiter und genoss seine Position. Marie schwieg und starrte auf ihren Teller. In ihrem Kopf flogen die Gedanken hin und her. Sie hatte Kuno schon oft auf der Burg gesehen, jedoch nie in solch einem desolaten Zustand. Gewöhnlich blinkte seine Rüstung und spiegelte den Besitz eines beträchtlichen Vermögens wider. Marie fragte sich, wie hoch das Einkommen eines Ritters eigentlich war. „Was mochte Kuno von Balduin gewollt haben?“, überlegte sie.
Der Graf stand auf und sofort war ein Diener zur Stelle, um den Stuhl zurückzuziehen. Mit eiligen Schritten verließ Balduin den Speisesaal, ohne ein weiteres Wort an Marie. Diese wartete, bis die Schritte ihres Mannes auf dem Flur verhallt waren und erhob sich ebenfalls.
Neben dem Audienzzimmer gab es eine Nische, die von einem schweren Wandteppich verdeckt wurde. Marie sah sich noch einmal um und schlüpfte hinein. In der Nische gab es eine kleine Klappe. Die junge Gräfin schob den Riegel beiseite, wie es vor ihr sicher schon viele Spione getan hatten, und begann zu lauschen.
…
Den Rest der Geschichte kann in “Aufgeblüht” weitergelesen werden.
Text: Monika Paulsen
Foto: Freunscht-Media
Ich melde mich mal zurück
07 Feb 2012 12 Kommentare
in Uncategorized Schlagworte: Frühling, Hund
Ich habe lange nichts von mir hören lassen *schäm*. Es hat sich eine Menge ereignet in der Zwischenzeit. Ich wurde zu einer Lesung bei der LiLa Spätlese eingeladen und habe Bis das der Tod euch scheidet vor ungefähr hundert Zuhörer vorgetragen.
Demnächst erscheint Aufgeblüht und ich habe da auch eine Geschichte drin. Infos gibt es in nächster Zeit, vermute ich.
Zur Zeit sitze ich an der nächsten Geschichte.
Dann habe mich von einigem “Ballast” getrennt. Seit einem dreiviertel Jahr bin ich wieder solo und ich fühle mich sauwohl dabei. Jetzt ist die Gelegenheit für Veränderungen und ich habe sie schon mal dahingehend genutzt und ein paar Kilo abgenommen. Und voila … mein Etuikleid passt wieder.
Überhaupt bin ich dabei, meinen Stil zu ändern.
Drei Monate war bei mir ein ausgesetzter Hund geparkt, der mich in meiner Schaffensphase gewaltig gebremst hat.
Es wird dringend Zeit, dass ich “nein” sagen lernen und ich fange ab sofort damit an.
Text und Fotos: Monika Paulsen
Foto von Aufgebüht: Freunscht Media
2011 in review
01 Jan 2012 20 Kommentare
Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.
Hier ist eine Zusammenfassung:
Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 8.500 mal besucht. Das entspräche etwa 3 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.
Lesung im Bon Café
29 Nov 2011 8 Kommentare
Am 2. Advent findet im Bon Café, in Nordhorn Hagenstraße, die Lesung der Schreibwerkstatt Nordhorn e.V. statt.
Jeder, der Lust und Zeit hat, ist herzlich eingeladen von 11:00 bis 13:00 Uhr weihnachtlichen Geschichten und Gedichte zu lauschen.
Engelsstaub
27 Nov 2011 12 Kommentare
in Uncategorized Schlagworte: Advendsgestöber, Engel, Engelsstaub, Grafschaft Bentheim, Neuenhaus
Dieser Weihnachtsengel hat mich letztes Jahr um diese Zeit mit Engelsstaub überschüttet. Ich habe mir ganz schnell gewünscht, dass wir unseren literarischen Adventskalender gedruckt in Händen halten können. Und voila – Das Advendsgestöber ist da.
Text und Foto: Monika Paulsen
Adventsgestöber ist da
25 Okt 2011 14 Kommentare
Es geht Schlag auf Schlag. Passend zur dunkeln Jahreszeit, ist heute “das Adventsgestöber” eingetroffen.
Hier gibt es die Einzelheiten. Es ist auch bei Amazon erhältlich.
Text und Foto: Monika Paulsen
Das Buch ist da
23 Okt 2011 18 Kommentare
Die Geschichten aus Niedersachsen sind bei mir eingetroffen.
Text und Foto: Monika Paulsen
Geschichten aus Niedersachsen
15 Okt 2011 25 Kommentare
Es ist endlich so weit. Die Geschichten aus Niedersachsen sind im Handel erhältlich. Wer genaueres wissen will, kann hier alles nachlesen.
Fünfzehn Autoren haben Kurzgeschichten aus den verschiedensten Regionen Niedersachsens erzählt.
Hier eine Leseprobe von meiner Geschichte:
Emsland
Der Sturm auf Lingen
Ein lauter Knall, gefolgt von einem dumpfen Aufschlag, riss die Bewohner von Lingen aus dem Schlaf. Hauptmann Hugo Hohenfels hustete und wedelte die Staubwolke fort, die über ihm aus der Decke rieselte. Der Strohsack knisterte, als er sein steifes Bein mühsam über die Alkovenkante schob. Bei der Anstrengung rutschte das Nachthemd hoch übers Knie und die Schlafmütze ließ ihn erblinden.
»Friedrich«, brüllte er nach seinem Adjutanten.
Vor der Kammertür war ein leises Schaben zu hören, und Friedrich schlurfte schlaftrunken und spärlich gekleidet in das Schlafgemach seines Herrn. Die Flamme der Kerze zitterte in der Zugluft des Schrittes und bedurfte seiner schützenden Hand.
„Sie haben gerufen?“ Friedrich unterdrückte ein Gähnen.
„Finde mir heraus, was das für ein Lärm zu nachtschlafender Zeit war.“
Katzbuckelnd tastete sich der alte Diener, der im Hause Hohenfels gleich mehrere Stellen einnahm, rückwärts zur Tür und eilte von dannen. Wenige Augenblicke später klopfte er erneut. Von drinnen war die mürrische Stimme des Hauptmanns zu hören. Zögernd öffnete Friedrich die Tür einen Spalt und steckte vorsichtig den Kopf in das Zimmer. Wenn die Stimme von Hohenfels diese Tonlage annahm, war höchste Vorsicht geboten. Dann flog mitunter die halbe Zimmereinrichtung, so der Hauptmann sie heben konnte, nach dem Störenfried.
„Herein!“, trompetete es.
Erst als der Diener sich vergewissert hatte, dass Hauptmann Hohenfels kein Wurfgeschoss in der Hand hielt, traute er sich ganz einzutreten. Schwerlich konnte er seine Aufregung zügeln und einen ordentlichen Bericht abliefern.
„Drucks nicht so herum, was ist da draußen los?“
„Herr“, begann Friedrich zögernd und versuchte verzweifelt, seiner Stimme einen halbwegs erträglichen Klang zu geben.
Auffordernd hob Hohenfels die Augenbrauen und reckte sein Kinn vor.
„Die Sache ist die“, setzte der Diener an und scharrte verlegen mit einem Fuß.
„So red doch endlich!“
„Der Feind ist durch den Belagerungswall gebrochen und steht vor dem Lokentor.“ …
Wie es weiter geht, kann im Buch nachgelesen werden. Es wird auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.
Ein kurzes Lebenszeichen
03 Okt 2011 16 Kommentare
Hallo Liebe Leser!
Ich bin im Augenblick schwer beschäftigt. Deswegen schaffe ich meine tägliche Blogrunde zu euch nicht mehr und auch keine wertvollen Beiträge auf meinem eigenen Blog. Aber mir geht es gut und es gibt ja auch wieder andere Zeiten.
Text: Monika Paulsen

































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