Ach, ich bin ja so Unglücklich!


In diesem Jahr bin ich gut bei NaNoWriMo gestartet. Ich hatte sogar einige Wörter mehr, als ich für den Durchschnitt gebraucht hätte. Doch dann verweigerte mein PC seinen Dienst und weilt nun im PC – Himmel. Ich habe fleißig auf Papier weiter geschrieben und alle paar Tage alles in ein Leihnetbook getippt.
Heute Morgen war es dann so weit. Die magische Zahl von 50.105 war geknackt. Kaum hatte ich alles bei NaNoWriMo eingegeben und abgeschickt, kam das Desaster. Beim Daten sichern gab es einen Fehler, und weil ich alles auf einem Stick gespeichert hatte, konnte ich auch nichts mehr retten.

Die Boisenbergs sind nun ein für alle Mal verschwunden. Mein Titel war „Wo sind die Boisenbergs.“

Ach, ich könnt heulen. Die Arbeit eines ganzen Monats ist dahin.

Text: Monika Paulsen

NaNoWriMo Tagebuch


29. November 2010

Juchu, ich habe es geschafft. Die Schall Mauer ist durchbrochen und auf meinem Konto stehen 50105 Wörter. Aber meine Geschichte ist noch nicht zu Ende. Zwischendurch hatte ich einige Hänger und ich habe einfach etwas anders geschrieben. Zum Beispiel von dem Ausflug zur Meyer Werft und der Überführung der „Disney Dream“ oder von dem Diebstahl bei Nachbars in der Nacht.
Ich werde alle nun einige Zeit ruhen lassen und dann filtern, und wer weiß eines Tages vielleicht werden alle erfahren was mit den Boisenbergs geschehen ist und wo sie abgeblieben sind. Vielleicht hier

Text: Monika Paulsen

Blatt #11#


Es ist Montag und Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challange aufgerufen.

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, ist es ein wenig ruhig auf meinem Blog geworden. Ich habe keine Blogpause gemacht, nein, nein, mein PC hat mich im Stich gelassen und schwebt nun im PC-Himmel. Hin und wieder darf ich bei Bekannten an den PC meine E-Mails abrufen. Heute habe ich ein Blatt auf meinem Stick mit genommen.

Mein Blatt, das große, lag auf dem Boden der Dinkel (der Fluß bei uns) unter Wasser. Deshalb sieht es auch etwas milchig aus. Das kleine Blatt ist ein Eichenblatt, das bäuchlings auf der Wasseroberfläche schwimmt.

Text und Foto: Monika Paulsen

Lesung Literaturwegen


Literaturwegen

05. Dezember

16:30 Uhr

Haus Ringerbrüggen

Emlichheim

Die ersten sechs Autoren lesen ihre Kurzgeschichten.

Es liest:

Ebba Ehrnsberger – Zauberhände

Astrid Wennemer – Mein Feind, der Baum

Anke Ridder – Annas Geschichte

Gertrud Rötterink – Lamberg- Begegnungen

Eva Lezius – Wiedersehen bei der Buche

Helga Voet – Freunde im Moor

Im Anschluß Buchverkauf und Signatur

Veranstaltet von Schreibwerkstatt Literaturwegen Emlichheim

Änderungen vorbehalten

Erstellt von Monika Paulsen

NaNoWriMo Tagebuch


20. November 2010

Es ist doch ein Elend. Mein PC nimmt sich ausgerechnet jetzt seinen „Jahresurlaub“, wo ich mir vorgenommen habe bei NaNoWriMo mit zu schreiben. Ich lag so gut in der Zeit und hatte sogar einige Wörter Vorsprung.

Alle paar Tage habe ich die Möglichkeit mir einen PC zu leihen und den Text vom Papier in den Computer zu tippen. Aber ins Internet schaffe ich es dann nicht mehr. Heute konnte ich meinen Account übermitteln und diese Zeilen hier schreiben. Und. tata… 33573 Wörter habe ich nun.

Text: Monika Paulsen

NaNoWriMo Tagebuch


11. November 2010

Heute habe ich ordentlich in die Tasten gehauen und mein Account steht nun auf 21,559 Wörter. An Wochenende wollen wir nach Papenburg zur Meier Werft und zu sehen wie die Disney Dream über die Ems nach Emden überführt wird. Im Augenblick fegt hier ein Sturm um die Häuser. Ich will hoffen, dass die Überführung statt finden kann.

Text: Monika Paulsen

Literaturwegen


Seit Vorgestern gibt es ein Radwanderbuch auf dem Mark, das seines gleichen sucht.  Urlauber und auch Einheimische, die gerne mit dem Fahrrad die Landschaft erkunden, können mit dem der mitgelieferten Radwanderkarte, die Strecke abfahren.

Schaufenster: Hannes Laden in Emlichheim

Jetzt fragt sich sicher der eine oder andere, wo er denn diese Radtour machen kann. Es geht in die schöne Grafschaft Bentheim, genauer gesagt in die Samtgemeinde Emlichheim, in Niedersachsen. In dem Buch werden fünfzehn Denkmäler und besondere Orte beschrieben. Zu jedem gibt es eine Kurzgeschichte, die für Kurzweil sorgt. Fast alle Autoren stammen aus der Grafschaft und sind mir ihrem Objekt vertraut.

Das Buch ist beim VVV (Vier von der Vechte) erhältlich. Genauere Informationen sind hier erhältlich

http://www.emlichheim.de/magazin/artikel.php?artikel=219&type=2&menuid=455&topmenu=4

und in Hannes Laden in Emlichheim-

Am 2. Advent ist um 16:30 Uhr in Emlichheim im „Haus Ringerbrügge“ eine Lesung geplant.

Das Autorenteam mit den Projektleitern Jörg Ehrnsberger und Dr. Thorsten Stegemann

Hier eine Leseprobe meiner Geschichte:

Bis dass der Tod euch scheidet

Sie rührte im Eintopf und schob ihr Häubchen zurecht, als die Tür gegen die Wand krachte und der Bauer in seinen mit Dreck beschmierten Trippen in die Kochstube klapperte.

„Ist Etten kloar? Ik mött noch Plaggen steaken.“

Wortlos stellte sie den Eisentopf auf die Tafel, füllte seine Essschale, um sich dann in die Ecke neben der Dielentür zurück zu ziehen. Auf dieser Seite der Küche befanden sich Schemel und davor ein Fass, das ihr als Tisch diente. Von hier aus erreichte sie die Kochstelle in zwei Schritten und bewachte das Feuer, während sie seine Sachen flickte.

Der Hausherr setzte zum Tischgebet an, als jemand energisch an die Küchentür hämmerte. Die Tür flog auf, bevor er `herein´ sagen konnte. Ein Städter in einem weinroten Samtanzug mit langer goldfarbener Weste und Kniebundhose trat in die Küche. Er stützte sich schwer auf den Elfenbeinknauf seines Handstocks und fixierte unverzüglich den Landmann.

„Jan Hindrik, wie ich erfahren musste, hältst du dich nicht an meine Anweisungen“, dröhnte seine Stimme durch den Raum und der Bauer zog unwillkürlich den Kopf ein und ließ seinen Löffel fallen.

Ob das mit dem Rundschreiben vom Tag zuvor zu tun hatte? Sie hatte es zwar gesehen, wusste aber nicht, was drin stand. Neben ihr befand sich der Feuerholzkorb und obenauf lag ein zusammengeknülltes Papierblatt. Vorsichtig angelte sie es sich heraus. Sie strich es glatt, bemüht, so leise wie möglich zu sein und las:`…gegen die Wanderdünen in der Berger Wüste wird aufgeforstet. Jedem Bauern wird untersagt, sein Vieh auf der Heide weiden zu lassen und auch das Plaggen stechen ist strengstens verboten …`Hier endete der Zettel. In seiner Wut hatte er offensichtlich das Blatt zerrissen, statt es zum Nachbarn zu tragen.

„Du lässt weiter deine Tiere auf der verbotenen Fläche grasen.“

„Well bin Ih, wat mähn Ih uh wall?“ Jan Hindrik ging ohne Umschweife zum Angriff über.

„Du erkennst mich nicht? Das wundert mich allerdings. Ich bin Lambert Lefers, Landrat zu Hannover“, sagte der Mann, während er mit der freien Hand an seinem Jabot spielte.

Lambert, das ist mein Lambert, schoss es dem Weib in den Kopf. Ich hätte ihn fast nicht erkannt, so elegant ist er. Sie sah verschämt zu Boden.

„Wu kummst du dorupp? Mine Schoape stoat unnen an de andere Siete van de Lee.“

Bei den Worten sah sie auf und bemerkte, wie der Amtmann die Antwort überging.

„Ich gebe dir einen Tag Zeit, meinen Anordnungen Folge zu leisten, dann kehre ich mit dem Büttel zurück und lasse dich festnehmen.“

Sie spürte, wie die Blicke des Beamten sie streiften. Ihr Gesicht brannte, das konnte nur bedeuten, dass sie errötete. Hoffentlich bemerkt es niemand, betete sie inständig.

In ihren Ohren klangen Lamberts Worte nach, die er ihr vor zwanzig Jahren beim Heideblütenfest zuraunte.

„Adele, sag doch endlich ja.“

„Ich weiß nicht was du meinst, wozu soll ich ja sagen?“

Sie fühlte, wie er seine Hände um ihre Taille legte und sie im Rhythmus der Lautenklänge herum schwang. Ihre Röcke raschelten und wirbelten. Die übrigen Festbesucher umringten sie.

„Ach, Adelchen, ich liebe dich. Ich will nicht mehr ohne dich sein. Werd´ meine Frau.“

„Frag zuerst Vater, so wie es sich gehört.“ Sie löste sich aus seiner Umarmung und flüchtete…

Wie es weiter geht kann man im Buch nachlesen.

Text: Monika Paulsen  Foto: Sabine Jacob und Westdörp/www.gn-fotoservice.de

NaNoWriMo Tagebuch


10. November 2010

So nun habe ich ordentlich in die Tasten gehauen und die Schlappe von gestern wieder wett gemacht. Nun stehen 16,723 Wörter auf meinem Konto. Nun habe ich mir aber ein Päuschen verdient.

Text: Monika Paulsen

NaNoWriMo Tagebuch


09.November 2010

Heute war ich eher unfleißig. Ich habe ein Limit nicht geschafft. Mein Account steht bei 14819. Heute war die Buchpräsentation mit Presse. Und anschließend hatten wir einen kleinen Umtrunk. tja, da muss ich morgen wohl ein wenig mehr in die Tasten hauen.

Text: Monika Paulsen

November Himmel


Gestern waren wir bei der Meierwerft in Papenburg. Der Himmel hatte ein seltsames Schauspiel für uns.

Die Fotos sind mit dem Handy aus dem fahrenden Auto gemacht,

Text und Foto:Monika Paulsen

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