Blatt #5#


Es ist Montag und Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challange aufgerufen.

Hier noch einmal ein winterangehauchtes Blatt.

Text und Foto: Monika Paulsen

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Cam underfoot #5#


Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challange aufgerufen.

Ich gebe zu, das Foto ist nicht ganz taufrisch und ich hatte es auch schon fast vergessen, aber auf der Suche nach den Lagerfeuerfotos habe ich es wieder ausgegraben.

Nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen.

Ich kann euch aber nicht sagen, wie dies Pilzart heißt. Zu dem sind die Hüte auch schon sehr weit aufgegangen.

Text und Foto: Monika Paulsen

Lagerfeuer


Auf Wunsch einer einzelnen Dame (Gedankenkrümel) habe ich mein Fotoarchiv durchforstet und kann nun mit Stolz einige Feuerfotos präsentieren.

Wer wollte Moorbrühe? Das Wasser kocht!

Julfeuer – wir verbrennen einen Kranz mit unseren Wünschen.

Lagerfeuerromantik am Samstagabend. (Foto anklicken für Slideshow)

Die Feuerfotos in der Slideshow habe ich mit verschiedenen Kameraeinstellungen gemacht. Ich wollte einfach mal ausprobieren, was mein Schätzgen so drauf hat.

Ich hoffe den Betrachtern ist nun warm geworden.

Text und Foto: Monika Paulsen

Peppi oder ein verregnetes Wochenende


Jedes Jahr, wenn wir im Archeon bei den Wikingertagen sind, freute sich Brianna ihren kleinen Freund Peppi wieder zu sehen. Im letzten Jahr war es zu Ostern noch recht frisch. Das Thermometer fiel fast bis zur Nachtfrostgrenze und des Tags schien die Sonne in Strömen.

Peppi, ein Lhasa Abso, war geschoren worden und trug nun sein Mäntelchen. Da ist ja auch nichts besonderes dabei. Viele Hund tragen Mantel. Brianna konnte Peppi aber nicht mehr erkennen, obwohl er vor ihr stand. Er roch so eigenartig und sah auch nicht nach Peppi aus.

Peppi hatte ein Mäntelchen aus Schafsfell an. Man Hund gönnt sich ja auch sonst nix.

Von der Seite…

… und von der Rückseite betrachtet.

Es war aber auch ein isseliges Wochenende. Wie aus Kübeln goss es, sodass wir einen Graben um unser Zelt ziehen mussten,

damit wir wenigstens einen trockenen Schlafplatz hatten. Na, ja, so hoch wären die Fluten sicher nicht gestiegen. Wir schlafen nicht mehr auf dem Boden, sondern haben ein Bett aus Holz.

Immer wieder zogen dunkle Wolken auf. Zum Glück hatten wir ein Sonnensegel, das uns vor der direkten Nässe schütze. Aber die Luft war nasskalt.

In wenigen Augenblicken geht es wieder los.

Von den Besucher des Museums war nicht viel zu sehen. Vermutlich hatten sie Unterschlupf in der römischen Taverne gesucht. Selbst das Federvieh stellte sich unter.

Man Hahn war peinlich genau darauf bedacht, die Pickgrenze nicht zu überschreiten.

Natürlich hatte ich für Brianna kein Mäntelchen mitgenommen, wozu auch, sie hat doch Fell. Das war ein grober Fehler von mir. Mein armes Hündchen schlotterte vor sich hin, lag auf unserem Bett und musste meinen Mantel haben.

Nur noch die Nasenspitze schaute raus. Sie musste ja noch Luft bekommen.

Das hatte alles nichts genützt. Ich habe ihr auch noch meine Gugel gegeben und Brianna rutschte ein Stückchen nach vorne bis aus die Truhe. Schließlich duftete es ganz köstlich.

Unter dem Abdach schmurgelte unser Essen vor sich hin. Es gab Eintopf.

Der aufmerksame Leser fragt sich nun: „Eintopf, da hängen zwei Töpfe.“ Das Rätsel ist schnell gelöst. Ein Topf für uns und ein Topf für den Hund. Ist doch klar wie Klossbrühe. Etwas warmes braucht der Mensch und auch der Hund.

Der Magen siegte und Brianna, eingehüllt in den nächsten Mantel, verschlossen mit einer Fibel, beobachtete das Geschehen an der Kochstelle.

Das warten hatte sich gelohnt. Es gab einen leckeren Lammknochen.

Nun war auch der Mantel nicht mehr nötig.

Nachtragen kann ich noch: natürlich durften wir auch im strömenden Regen abbauen. „Frohe Ostern“ kann ich da nur sagen.

Text und Foto: Monika Paulsen

Nachtrag zum Silvesterbrauchtum in der Grafschaft Bentheim


Ich hab in meinem Archiv geblättert und folgende Aufnahmen  gefunden:

Abfeuern der Musketen

Laden des Geschützes. Bei der letzten Veranstaltung war diese Kanone nicht mit dabei, weil der Kanonier verhindert war.

Nachladen der Musketen

Diese Bataillon vertrat Niedersachsen im Berlin und durfte auch da schießen.

In der Grafschaft Bentheim mussten Männer zu Zeiten Napoleons mit in den Krieg marschieren. Diese Truppe „kämpft“ alle paar Jahre bei der nachgestellten Schlacht von Waterloo mit.

Text und Foto: Monika Paulsen

Blatt #4#


Es ist Montag und Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challange aufgerufen.

Das Foto ist mal gerade vier Wochen alt, aber bevor die Natur erwacht, stelle ich es noch schnell für euch ein.

Die Dachlawine ist am Rosenbogen hängen geblieben und hätte fast das Efeublatt verschüttet.

Text: Monika Paulsen Foto: A.Voigt

Cam underfoot #4#


Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challange aufgerufen.

Es gibt neues von Herrn Schwan, der seine Damen zum Essen aus führt. Hier in der Nähe war damals der Tatort des Feueranschlags.

Herr Schwan hat ein wachsames Auge auf seine Damen. Einige Grashalme hängen ihm noch aus dem Schnabel.

Von vorne ist der verletzte Flügel nicht zusehen.

Text und Foto: Monika Paulsen

Mensch, was bist du grausam


Mai 29th, 2010

Vor vielen Jahren schaffte sich ein Bürger unserer Stadt ein schwarzes Schwanenpaar an und setzte es auf den Mühlenkolk, zur Freude aller, aus. Auf dem kleinen Kolk segelten sie nun dahin wie eine kleine schwarze Flotte.

Die Mühle gibt es schon lange nicht mehr, wohl aber die großen Mühlräder. Rundherum hat die Stadt einen Rundweg mit Ausbuchtungen, damit die Spaziergänger ganz dicht an das Wasser heran kann, angelegt und auch einige Bänke zum Verweilen aufgestellt. Von der Terrasse des Cafés freuen sich die Gäste über den herrlichen  Anblick.

Die Jahre zogen ins Land und Herr und Frau Schwan lebten sich gut ein und zogen sogar Junge auf. Weil die Schwäne so zahlreich wurden, wilderte man einige auf dem nahen Fluss aus. Dort verschwanden sie bald. Offensichtlich gefiel es ihnen dort nicht.

Aber scheinbar gibt es doch einige Subjekte, denen die Vögel ein Dorn im Auge sind. Vor ein paar Jahre fingen Jugendliche das Männchen und zündeten es an. Schwerverletzt überlebte Herr Schwan das Attentat. Sein Flügel trägt die Spuren heute noch. Die Jugendliche wurden gefasst und entgingen ihrer gerechten Strafe nicht.

Heute erfuhr ich, dass ein Unhold wieder eines der majestätischen Tiere gefangen haben soll, ihm die Füße abgeschnitten und zurück in den Mühlenkolk geworfen, wo der Vogel elendig verendete. Zum Glück muss der Schwanenvater, so wurde der Bürger genannt, der die ersten Tiere einsetzte, dieses treiben nicht mehr miterleben. Er verstarb von einiger Zeit.

Mensch, was bist du grausam.

schwarze-schwane

Die Schwäne mit Junge vom vergangenen Jahr

Text und Foto: Monika Paulsen

Nichts darf man


Neulich war mir so seltsam. Seit einigen Tagen tropfe ich lustig vor mich hin. Die Spaziergänge mit meinem Frauchen konnte ich überhaupt nicht richtig genießen.

Da, schon wieder, hat da doch eine fremde Hündin MEIN Revier markiert. Das geht nicht. Schnell will ich meine Marke darüber setzten, aber Frauchen zerrt an der Leine und ruft: “komm”.

Ja, ja, zerr doch nicht so, bin doch schon da!

Drei Meter weiter, was ist das! Hat da doch… das geht nicht. Die Leine ist locker, schnell zwei Tröpfchen darüber, geschafft, weiter geht´s.

Seltsam, die Hundejungs rennen mir hinter her. Was ist das nun wieder. Menno, der Pudel von nebenan, ist aber aufdringlich. Lass das, Frauchen, Hilfe.

Ich seh hoch, die merkt nix. Ich mach mal lieber schnell meinen Popo an die Erde.

Gestern war der Pudel schon wieder hinter mir her und ein ganz großer Golden Retriever Junge, den habe ich hier noch nie gesehen. Will ich auch nicht, man ist der aufdringlich.

Frauchen zerrt mich hinter sich her. “Goldie” dockt sich hinter an mich an. Der Pudel bedrängelt “Goldie”, so geht es die letzten Meter nach Hause. Ich werde ins Haus bugsiert und die Jungs jagt Frauchen weg. Dabei hätte ich gerade heute ganz große Lust mit ihnen zu spielen.

Menno, nichts darf man.

links, das ist mein Bruder Balko und rechts bin ich

Text: Monika Paulsen

Brianna


Das eine sage ich euch! Die Fernbedienung, die gehört mir, so!

Text und Foto: Monika Paulsen

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