Adventsgestöber


Jetzt ist es endlich so weit. Am 1. Oktober 2011 erscheint unsere Weihnachtsgeschichtenanthologie. 30 heiter oder beschauliche Geschichte, die die Wartezeit auf das Christkind versüßen.

Hier eine kurze Leseprobe meiner Geschichte.

Gibt es den Weihnachtsmann?
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Vater und Tochter schlenderten durch den Park und kickten das Laub in die Höhe. Jauchzend lief Bärbel hinterher und versuchte, die Blätter zu fangen. Plötzlich fragte sie: „Vati?“
„Ja, Bärbelchen.“
„Sag, gibt es den Weihnachtsmann in wirklich und echt?“ Erwartungsvoll schaute Bärbel zu ihrem Vater hinauf.
„Nun, gesehen habe ich ihn selbst noch nicht“, kam es zögernd, „aber die Glöckchen vom Rentierschlitten habe ich einmal gehört und, genau wie du, einen Teller mit Keksen und ein Glas Milch auf die Fensterbank gestellt.“
Bärbels Kopf ruckte herum, die blonden Zöpfe klatschten um ihre Ohren und sie bekam Augen, so groß wie Tennisbälle.
„Am anderen Morgen war alles weg. Nun frage ich dich, wer sonst, als der Weihnachtsmann, sollte das genommen haben?“ Mit ernster Miene, jeder in seine Gedanken vertieft, setzten sie den Weg fort.
„Aber wenn ihn noch niemand gesehen hat, wie kannst du so sicher sein, dass es ihn gibt?“, setzte Bärbel nach.
„Ja, weißt du, ich habe ihn noch nicht gesehen, aber das bedeutet
nicht, dass andere ihm nicht doch schon einmal begegnet sind.“
„Hm“, machte Bärbel und verfiel in Grübelei. Die Sonne ging hinter dem Wäldchen unter und es wurde kühl. Schweigend kehrten sie heim.
In wenigen Tagen war der sechste Dezember. Bärbel saß bei ihrer Freundin Jessica und ihrem Bruder Peter im Zimmer.

Sie stritten.
„Also, ich glaube nicht an den Weihnachtsmann. Du doch auch nicht Jessi, oder?“ Erwartungsvoll wandte Peter sich an seine Schwester.
„Nein, Peter, den Weihnachtsmann, den gibt es nicht.“
„Aber wenn es den Weihnachtsmann nicht gibt, woher kommen dann die Geschenke?“, gab Bärbel zu bedenken. Konnte es so was geben, dachte Peter, war Bärbel so ein Baby, dass sie noch an den Weihnachtsmann glaubte? Laut sagte er: „Hat man so was schon gehört? Was bist du für ein Baby …“
„Bärbel ist ein Baby“, trällerte Jessica. „… dass du noch an den Weihnachtsmann glaubst? Wo doch jeder weiß, alle Geschenke kommen von den Eltern und anderen Verwandten, habe ich selber gesehen.“
„Also, Bärbelchen“, Peter betonte das ‚chen’ ganz deutlich, und tat sehr erwachsen, dabei war er selbst noch ein Kind. „Also Bärbelchen, dann klär ich dich jetzt mal auf. Hast du noch nie vor Weihnachten in den Läden die ganzen Weihnachtssachen gesehen?“
„Mami nimmt mich dann nicht mit, weil es überall so voll ist, sagt sie immer, dabei seh´ ich mir so gerne die bunten Sachen an.“
„Aha! Und du ahnungsloses Lamm glaubst ihr natürlich auch.“
„Sicher, meine Mami lügt nie Deine etwa?….

Wie es weiter geht, kann jeder im Adventsgestöber nachlesen.

Erhältlich ist es bei Freunscht-Media-Verlag Vorbestellungen werden ab sofort dort entgegen genommen

Text: Monika Paulsen

Foto: Freunscht-Media

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Sommerfeeling


Wenn wir schon keinen richtigen Sommer habe, dann holen wir ihn uns eben ins Haus.

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