Die Hasenbande und ich – ein Terrier packt aus


Manchmal ist es nicht einfach ein Jagdhund ohne Aufgabe unter Menschen zu sein. Ich bin ein Cairn Terrier Mädchen und mittlerweile sechs Jahre alt.

DSC01240Kann man diesen Augen lange böse sein?

Eigentlich bin ich ganz brav, na ja meistens. Hin und wieder kommt der Jagdhund in mir durch, da kann ich nichts dafür. Wisst ihr wie das ist, wenn einem der Duft von Kaninchen auf dem Spaziergang in die Nasen steigt und man als gut erzogener Hund nicht stöbern darf? Aha, wen wundert es da, dass ich gelegentlich die inneren Ohren zuklappe und durchstarte. Ich soll das nicht, ich weiß. Die armen Häschen … , aber auf dem Sportplatz gibt es so viele. Mein Frauchen nennt sie die biologischen Rasenmäher.

20140902_165729Schaut euch das an,lecker

Das soll nun anders werden, wir bekommen ein Kaninchen, juchu, mal sehen was da so geht. Man stelle sich vor, Tag für Tag diesen herrlichen Duft, der meine Nase verwöhnt. Vielleicht kann ich das süße Ding überreden mit mir zu spielen.

Dann kam der Tag, an dem Häschen bei uns einzog. Was war ich aufgeregt.

IMAG0417Häschen ist noch ganz jung und ein Mädchen

IMAG0416Ich musste gleich nachsehen

Ist das ein entzückendes keines Kaninchen. Ich konnte mich gar nicht satt sehen. Aber ein bisschen schissig war es schon. Frauchen sagt, wir müssen es nun in Ruhe lassen, damit es sich an uns gewöhnt. Aber das sagt sie so leicht. Dann durfte Häschen im Gehege auf dem Rasen laufen und Frauchen fand, das Ställchen ist zu klein.

DSC01511

DSC01512

DSC01514

Ich habe die neue Villa abgenommen. Ja, kann man so lassen. Findet Häschen bestimmt toll. Sie hat auch nicht mehr so viel Angst vor mir und ich tu ihr auch nix, großes Hundeehrenwort.

Und da sagt man immer Hund und Katze verstehen sich nicht.


Schon wieder ein Jahr um


Kinder wie die Zeit vergeht. Ein abgedroschener Spruch, aber immer wieder zutreffend.

Beschämt stelle ich fest, ich habe auch schon mal mehr gebloggt. Es gab nur nicht viel, wie ich fand, was die Welt interessieren könnte. Mag sein, dass sich das im nächsten Jahr ändert.

Ein kleiner Anfang ist gemacht. Seit zehn Jahren habe ich in diesem Jahr wieder einen Weihnachtenbaum.

image

Etwas lieblos muss ich zugeben, da ist noch viel Luft nach oben.

Mein 55ster Geburtstag


Ach was war das schön.
Ich hatte schon lange keine Party mehr gegeben und fand, dass mein Jubeltag genau der richtige Anlass war, wieder einmal zu feiern. Und was habe ich gejubelt.
Die Einladungen waren ausgesprochen und der Tag des Ereignisses rückte immer näher. Da ich für diese Anzahl an Gästen, mit mir sollten es neun sein, keine Sitzgelegenheiten hatte, schaute ich mich um, wo es Bierzeltgarnituren und Pavillons gab. Denn schließlich sollte die Veranstaltung im Garten stattfinden und wir wollten ja nicht nass werden.
Zwei Tage vorher durchstöberte ich meine diversen Kochbücher. Da ich sonst nur für mich alleine kochte, war eine präzise Planung notwendig. Ich wollte grillen und dazu das Fleisch selber einlegen. Ebenso sollten die Sausen und Brote eigene Herstellung sein und nicht das herkömmliche Einerlei aus dem Geschäft. Ich schrieb eine Zutatenliste mit all den Dingen, die ich benötigen würde. Im nu war eine DIN A4 Seite voll geschrieben. Danach fuhr ich los und war fast den halben Nachmittag unterwegs, aber ich würde am nächsten Tag noch Mal los müssen, denn einige Dinge waren ausverkauft.
Am nächsten Tag arbeitete ich die Rezepte der Reihe nach ab, schnippelte Gemüse für die Salate und Spieße, rührte Dips und Soßen an und knetete den Teig für die Brote. Ruckzuck war der Tag um und an meinem Jubeltag waren nur noch Kleinigkeiten zu erledigen.
Gegen Abend sagten zwei Gäste ab. Ihnen sei etwas dazwischen gekommen und sie seien untröstlich.
Ja super! Konnte ich eine Stunde länger schlafen, denn die Rezepte, die ich noch bereiten musste, hatten sich erledigt. Auch fein!
Ich fuhr das Auto von der Auffahrt, damit ich das Carport nutzen konnte. Als Sicht- und Windschutz hängte ich eine Plane auf. Eine nicht ganz einfache Angelegenheit, wenn man damit alleine war. Aber was soll’s, wir wollten es ja morgen schön haben. Als ich die Bierzeltgarnitur aus packte, die mal gerade so in meinen Kleinwagen passte, bekam ich einen Schreck. Das Founier wölbte sich an einigen Stellen. Das hatte ich im Baumarkt nicht bemerkt und nun, am späten Samstagabend, konnte ich sie auch nicht mehr umtauschen gehen. Ich stellte sie trotzdem auf, was blieb mir auch anderes übrig und mit der Tischdecke drauf würde es schon gehen, hoffte ich.
Die Abmessung des Pavillons passte genau in Lücke zwischen Zaum und Hauswand, Schwein gehabt. Nur leider fehlten mir beim aufstellen drei Leute. Egal, es musste auch so gehen. Mühsam schob und zog ich das Ungetüm auseinander und stemmte die Plane abwechselnd die Beine hoch. Hinter mir klapperte etwas zu Boden, aber ich beachtete es nicht weiter. Verflickstes Ding. Die eine Ecke rutschte immer wieder runter. Als ich sie mir genauer an sah, wurde mir schlagartig klar, was da geklappert haben musste. An der Kappe, die die Stangen zusammenhalten sollte, war ein Stück abgebrochen. Ich brachte alles wieder auf Ausgangsposition, steckte es in die Tasche und schleppte das schwere Ding in den Schuppen. Hoffentlich regnet es morgen nicht.

Der erste Gast kam kurz nach Mittag. Er hatte nur für einen schnellen Cappuccino Zeit und war auch schon wieder weg. Hervorragend, nun würde der Kuchen auf jeden Fall reichen, wir waren drei Personen weniger. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Aber wie konnte ich auch so eine abwegige Idee kommen, meinen Geburtstag an einem Sonntag feiern zu wollen.
Kurz vor der Kaffeezeit riefen drei Gäste an, sie würden etwas später kommen, ob das ein Problem sei. Aber mit nichten, wir warten dann eben.
Pünktlich um 15:00 Uhr kam der zweite Gast an diesem Tag. Ich vertröstete ihn und berichtete, dass wir mit dem Kaffee noch einen Augenblick warten mussten. Und wir warteten … warteten. Gegen 16:30 Uhr setzt ich Kaffee für zwei auf, weil ich fand, wir hatten lange genug gewartet.
Es wurde Zeit den Grill vorzubereiten und die Kohle anzuzünden.
Hatte ich erwähnt, die drei verspäteten Gäste waren nicht nur zu spät, sondern blieben ganz aus. Wunderbar, für zwei waren Fleisch und Salate durchaus ausreichend.
Kluge Köpfe sehe ich schon nachrechnen. Richtig, die fehlende Person glänzte durch Abwesenheit, unentschuldigt.
Wenn ich es mir genau überlegte, hatte ich nun für die nächsten zwei Wochen reichlich Speisen und brauchte mir nicht das Hirn zermartern, was ich denn bloß wieder kochen sollte.
Nachdem ich eine Woche verbissen die Reste verzehrt hatte, warf ich das Übrige in der zweiten Woche weg, weil es allmählich verdorben war. Die zwei fünf-Liter-Bierfässchen waren lange abgelaufen ehe ich sie aus getrunken hatte, aber sie waren noch genießbar.
Fazit: Das war die letzte Party bei mir. In Zukunft plane ich nur für mich.
DANKE MEINE FREUNDE … und Tschüss!

Veröffentlicht mit WordPress für Android

2013 wird geprüft


Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 1.900 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 32 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Zwei neue Mitbewohner


Nachdem Brianna es nicht lassen  konnte jedem Kaninchen nachzujagen, habe ich mich entschlossen, zwei Stallhasen anzuschaffen, weil einer alleine ist blöd.
Super Idee!

image

Das ist Teddy.
Er hat ein paar Monate alleine in einer Box im Tierheim verbracht.
Brianna hat ihn gleich ins Herz geschlossen und von oben bis unten nassen geleckt. Das bedeutet in Hasensprache:“ du gehörst zu meiner Sippe“
Zugegeben, Brianna spielt manchmal sehr grob mit ihm, aber er könnte ja weghoppeln, tut er aber nicht. Scheinbar gefällt ihm das.
Teddy, der der Gesellschafter für Häschen sein sollte, saß nun vier Wochen alleine, weil sie ausgebrochen ist und das Weite gesucht hat.
Armer Teddy.
Druch

image

Ruhe in Frieden


Nach langer schwerer Krankheit ist meine Mutter am vergangenen Mittwoch heim gegangen. Möge sie in frieden ruhen.

Elsa

 

Text: Monika Paulsen

2012 in review


Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.000 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 7 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Wikingermarkt in Ibbenüren am Aasee


Endlich mal ein Markt in meiner Nähe. Was heißt Nähe, so ungefähr eine Stunde musste ich auch fahren, aber es hat sich gelohn. Klein aber fein, wie es so schön heißt. Das Frensehn war auch da.

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/07/21/lokalzeit_muensterland.xml

Geburtstag


Es ist so weit. Heute wird mein Blog zwei Jahre alt. Kinder, wie doch die Zeit vergeht.

Ich bedanke mich bei all meinen Lesern für die Treue und die lieben Kommentare.

Text: Monika Paulsen

Fotos: dreamies.de

Vorherige ältere Einträge

%d Bloggern gefällt das: