2012 in review


Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.000 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 7 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Kirschkerne


Das zweite Buch der Schreibwerkstatt Wortgewand/t Nordhorn e.V. ist raus. Morgen um 11:00 Uhr wird es der Öffentlichkeit bei einer Adventsleseung im Bon Cafe in Nordhorn vorgestellt.

Kirschkerne

ISBN 978-3-9814894-4-6

Erhältlich bei:

„die Buchhändlerin“ in Neuenhaus und Wietmarschen

Buchhandlung Oortmann in Neuenhaus

Buchhandlung Mine in Uelsen

Buchhandlung Hannes Laden in Emlichheim

Text und Foto: Monika Paulsen

Literaturwegen II


Nun ist es s0 weit. Seit dem 23. November 2012 ist der zweite Band von Literaturwegen auf dem Markt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Samtgemeinde Uelsen und Tubbergen (NL).

Auf deutscher Seite ist das Buch bei der Volksbank, Mine und dem VVV zu bekommen.

Und so sieht der Cover aus …. man möge mir den Sekt verzeihen, ich habe das Werk gebührend begossen.

Hier eine Leseprobe meiner Geschichte:

Das Geheimnis der Itterquelle

Wütend schmiss der Junge den Telefonhörer auf die Station.

Aus dem Küchenschrank holte er eine Plastikdose und ging zum Schuppen. Vor ein paar Tagen hatte Gerrit schon einen Kescher aus den Strumpfhosen seiner Mutter gebastelt und hinter den Gartengeräten versteckt. Als er das einfache Fanggerät hervor zerrte, riss er einen Karton um und entdeckte den geheimen Schnapsvorrat seines Vater. Eine Flasche Korn kippte um, rollte von Regal und zerbarst vor seinen Füßen. Augenblicklich verbreitete sich der scharfe Geruch von Alkohol und stach ihm in die Nase. Mit dem Fuß schob er die Scherben zusammen und deckte alles mit einem alten löchrigen Kartoffelsack zu.

Die rostige Fahrradkette knarzte bei jeder Umdrehung und Gerrit trat während der Fahrt immer wieder mit dem Fuß ans Kettenblech, damit das Schleifen aufhörte.

„Die scheiß Karre vom Sperrmüll war auch nicht viel besser als die alte“, murmelte er vor sich hin. Aber wenigstens war der Rahmen höher, so dass er nicht mehr mit den Knien lenken musste. Als Gerrit die Mühlenstraße entlang strampelte, dachte er über Hermann nach. Die Sonne brannte ihm auf den Nacken, doch das war ihm egal. Er kochte schier vor Wut und steigerte sich immer weiter hinein. Die Beiden wollten heute an der Itterquelle Kaulquappen fangen und nun kam sein Freund nicht, weil ihm Gerrits Fahrrad zu langsam war. Aber wenn Hermann in Mathe abschreiben wollte, weil er wieder nicht geübt hatte, dann war Gerrit gut genug. Idiot, blöder, der würde sich noch wundern.

Gerrit warf das Rad an einen Baum und stapfte mit seinen Gerätschaften zum Holzsteg. An der Pumpe wollte er Wasser holen, weil der Boden weiter hinten zu morastig war und nachgab. Deswegen hatte er einen langen Stiel an den Kescher gemacht. Nach zweimaligem pumpen flossen die erste Tropfen die Rinne entlang, wurden schnell zum Rinnsal und füllten den Becher. Da entdeckte er etwas. Was war das? Da glitzerte es doch. Kaltes Wasser rann ihm über die Hand und er zog sie abrupt weg. Suchend sah der Junge sich nach einem Werkzeug um. Gerrit angelte sich einen abgeknickten Ast heran und fischte mit dem Stöckchen nach dem Gegenstand. Dabei wäre er fast kopfüber in den Bach gefallen. Zweimal flutschte das Ding wieder runter und die Bewegungsringe nahmen ihm die Sicht. Gerrit sah nichts mehr und musste warten, bis das Wasser wieder klar war. Endlich hielt er seine Entdeckung in der Hand. Es war ein schmales goldfarbenes Armband mit einem herzförmigen Anhänger, der wohl im Wasser geglitzert haben musste. Auf der einen Seite war etwas eingraviert. ‚Für Jutta in Liebe Rudolf‘, las er.

Langsam ließ Gerrit sich das schmale Gliederband durch die Finger gleiten. Die Kaulquappen waren erst mal vergessen. Er setzte sich auf eine Bank, starrte über das kleine Ittertal und überlegte sich, was er mit dem Erlös alles kaufen konnte. Jetzt war er froh, dass Hermann nicht mitkommen wollte. Morgen würde Gerrit nach der Schule zu Jan gehen, der trotz seines Slogan, sein altes Rad nicht wieder flott bekam, und sich informieren, was es neues auf dem Fahrradmarkt gab. Den Fund steckte er tief in die Hosentasche und machte sich auf den Heimweg.

Wie es weiter geht, kann man im Buch nachlesen.

Text und Foto: Monika Paulsen

Wikingermarkt in Ibbenüren am Aasee


Endlich mal ein Markt in meiner Nähe. Was heißt Nähe, so ungefähr eine Stunde musste ich auch fahren, aber es hat sich gelohn. Klein aber fein, wie es so schön heißt. Das Frensehn war auch da.

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/07/21/lokalzeit_muensterland.xml

Geburtstag


Es ist so weit. Heute wird mein Blog zwei Jahre alt. Kinder, wie doch die Zeit vergeht.

Ich bedanke mich bei all meinen Lesern für die Treue und die lieben Kommentare.

Text: Monika Paulsen

Fotos: dreamies.de

Frisch auf dem Büchermarkt


Aufgeblüht

30 Geschichten und Gedichte zur Frühlingszeit.

Erhältlich bei:

www.freunscht-media.de

Hier eine Lesprobe aus meiner Geschichte:

Die Osternacht

Die Hochzeit von Balduin und Marie lag nun ein Jahr zurück. Goldlock, Balduins Vater, war wenig erfreut über diese Verbindung, jedoch wurde dadurch endlich der jahrhundertealte Fluch gebrochen. Das war das einzig Erfreuliche an der Sache, wie er zu sagen pflegte, dennoch brodelte es im Inneren des Grafen. Eine Bürgerliche, hier auf seiner Burg, an seiner Tafel, dieser Gedanke war ihm einfach unerträglich. Er nutzte jede Gelegenheit, Marie zu drangsalieren.

Marie hingegen ignorierte seine Seitenhiebe und bemühte sich, mit der Etikette zurechtzukommen. Sie liebte Balduin über alles und konnte es immer noch nicht fassen, dass er sie ebenso begehrte. Jedes Mädchen träumte von einem Ritter in strahlender Rüstung, aber nur sie alleine hatte Glück.

In der Burg gab es einen Bereich, den sie unter gar keinen Umständen betreten durfte. Doch die Neugier brannte ihr auf den Nägeln. Wie zufällig führten ihre Schritte sie immer wieder in den Flügel, der durch eine Wache gesichert war.

Balduin?“, fragte Marie eines Tages beiläufig und spießte ein Stück Gänsebraten auf.

Ja, Liebes.“

Weißt du, wieso im Westflügel Wachen aufgestellt sind?“

Wieso?“, Balduin sah überrascht von seinem Teller auf. Heute speisten sie ohne Goldlock.

Ach, nur so. Ich bin heute durch die Burg geschlendert und auf Wachen gestoßen.“ Marie bemühte sich, möglichst beiläufig zu klingen.

Im Westflügel?“, er nahm einen großen Schluck Burgunder, wischte sich mit dem Handrücken über den Mund und rülpste herzhaft. „Was wolltest du denn da?“ Balduin rutschte auf seinem Stuhl hin und her. Dabei verrutschte sein Beinkleid. Insgeheim hatte er schon viel früher mit dieser Frage gerechnet. Nervös fingerte er nach den Nestelbändern seiner Beinlinge und knüpfte sie wieder zusammen.

Draußen im Flur polterte es und eine herrische Stimme war zu vernehmen.

Beiseite du Wicht! Ich muss unverzüglich mit Graf Goldlock sprechen.“ Die eisenbeschlagene Eichentür wurde aufgestoßen und knallte an die Wand. Herein stürmte ein Ritter in einer verbeulten und staubigen Rüstung. Balduin warf ärgerlich sein Besteck auf den Teller, dass es schepperte und Marie schrie spitz auf.

Graf Goldlock, ich muss Euch unter vier Augen sprechen“, polterte er los, ohne auf die üblichen Höflichkeitsfloskeln zu achten.

Graf Goldlock ist nicht zugegen, wie Du siehst, entfernt dich.“

Die Sache duldet keinen Aufschub, Euer Gnaden.“

Jetzt nicht. Wir sind bei Tisch, warte, bis wir unser Mahl beendet haben“, damit wedelte Balduin mit der Hand, als wenn er eine lästige Fliege verscheuchen wollte. Während der Graf abwesend war, erwartete er, dass sein Sohn ihn vertrat, zur Vorbereitung auf die künftigen Aufgaben. „Diener, bring Ritter Kuno in den Blauen Salon. Er soll dort warten.“ Balduin schob sich eine Gabel voll Kohl in den Mund, beachtete Kuno nicht weiter und genoss seine Position. Marie schwieg und starrte auf ihren Teller. In ihrem Kopf flogen die Gedanken hin und her. Sie hatte Kuno schon oft auf der Burg gesehen, jedoch nie in solch einem desolaten Zustand. Gewöhnlich blinkte seine Rüstung und spiegelte den Besitz eines beträchtlichen Vermögens wider. Marie fragte sich, wie hoch das Einkommen eines Ritters eigentlich war. „Was mochte Kuno von Balduin gewollt haben?“, überlegte sie.

Der Graf stand auf und sofort war ein Diener zur Stelle, um den Stuhl zurückzuziehen. Mit eiligen Schritten verließ Balduin den Speisesaal, ohne ein weiteres Wort an Marie. Diese wartete, bis die Schritte ihres Mannes auf dem Flur verhallt waren und erhob sich ebenfalls.

Neben dem Audienzzimmer gab es eine Nische, die von einem schweren Wandteppich verdeckt wurde. Marie sah sich noch einmal um und schlüpfte hinein. In der Nische gab es eine kleine Klappe. Die junge Gräfin schob den Riegel beiseite, wie es vor ihr sicher schon viele Spione getan hatten, und begann zu lauschen.

Den Rest der Geschichte kann in „Aufgeblüht“ weitergelesen werden.

Text: Monika Paulsen

Foto: Freunscht-Media

Ich melde mich mal zurück


Ich habe lange nichts von mir hören lassen *schäm*. Es hat sich eine Menge ereignet in der Zwischenzeit. Ich wurde zu einer Lesung bei der LiLa Spätlese eingeladen und habe Bis das der Tod euch scheidet vor ungefähr hundert Zuhörer vorgetragen.

Demnächst erscheint Aufgeblüht und ich habe da auch eine Geschichte drin. Infos gibt es in nächster Zeit, vermute ich.

Zur Zeit sitze ich an der nächsten Geschichte.

Dann habe mich von einigem „Ballast“ getrennt. Seit einem dreiviertel Jahr bin ich wieder solo und ich fühle mich sauwohl dabei. Jetzt ist die Gelegenheit für Veränderungen und ich habe sie schon mal dahingehend genutzt und ein paar Kilo abgenommen. Und voila … mein Etuikleid passt wieder.

Überhaupt bin ich dabei, meinen Stil zu ändern.

Drei Monate war bei mir ein ausgesetzter Hund geparkt, der mich in meiner Schaffensphase gewaltig gebremst hat.

Es wird dringend Zeit, dass ich „nein“ sagen lernen und ich fange ab sofort damit an.

Text und Fotos: Monika Paulsen

Foto von Aufgebüht: Freunscht Media

2011 in review


Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 8.500 mal besucht. Das entspräche etwa 3 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Lesung im Bon Café


Am 2. Advent findet im Bon Café, in Nordhorn Hagenstraße, die Lesung der Schreibwerkstatt Nordhorn e.V. statt.
Jeder, der Lust und Zeit hat, ist herzlich eingeladen von 11:00 bis 13:00 Uhr weihnachtlichen Geschichten und Gedichte zu lauschen.

Engelsstaub


Dieser Weihnachtsengel hat mich letztes Jahr um diese Zeit mit Engelsstaub überschüttet. Ich habe mir ganz schnell gewünscht, dass wir unseren literarischen Adventskalender gedruckt in Händen halten können. Und voila – Das Advendsgestöber ist da.

Text und Foto: Monika Paulsen

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