Frisch auf dem Büchermarkt


Aufgeblüht

30 Geschichten und Gedichte zur Frühlingszeit.

Erhältlich bei:

www.freunscht-media.de

Hier eine Lesprobe aus meiner Geschichte:

Die Osternacht

Die Hochzeit von Balduin und Marie lag nun ein Jahr zurück. Goldlock, Balduins Vater, war wenig erfreut über diese Verbindung, jedoch wurde dadurch endlich der jahrhundertealte Fluch gebrochen. Das war das einzig Erfreuliche an der Sache, wie er zu sagen pflegte, dennoch brodelte es im Inneren des Grafen. Eine Bürgerliche, hier auf seiner Burg, an seiner Tafel, dieser Gedanke war ihm einfach unerträglich. Er nutzte jede Gelegenheit, Marie zu drangsalieren.

Marie hingegen ignorierte seine Seitenhiebe und bemühte sich, mit der Etikette zurechtzukommen. Sie liebte Balduin über alles und konnte es immer noch nicht fassen, dass er sie ebenso begehrte. Jedes Mädchen träumte von einem Ritter in strahlender Rüstung, aber nur sie alleine hatte Glück.

In der Burg gab es einen Bereich, den sie unter gar keinen Umständen betreten durfte. Doch die Neugier brannte ihr auf den Nägeln. Wie zufällig führten ihre Schritte sie immer wieder in den Flügel, der durch eine Wache gesichert war.

Balduin?“, fragte Marie eines Tages beiläufig und spießte ein Stück Gänsebraten auf.

Ja, Liebes.“

Weißt du, wieso im Westflügel Wachen aufgestellt sind?“

Wieso?“, Balduin sah überrascht von seinem Teller auf. Heute speisten sie ohne Goldlock.

Ach, nur so. Ich bin heute durch die Burg geschlendert und auf Wachen gestoßen.“ Marie bemühte sich, möglichst beiläufig zu klingen.

Im Westflügel?“, er nahm einen großen Schluck Burgunder, wischte sich mit dem Handrücken über den Mund und rülpste herzhaft. „Was wolltest du denn da?“ Balduin rutschte auf seinem Stuhl hin und her. Dabei verrutschte sein Beinkleid. Insgeheim hatte er schon viel früher mit dieser Frage gerechnet. Nervös fingerte er nach den Nestelbändern seiner Beinlinge und knüpfte sie wieder zusammen.

Draußen im Flur polterte es und eine herrische Stimme war zu vernehmen.

Beiseite du Wicht! Ich muss unverzüglich mit Graf Goldlock sprechen.“ Die eisenbeschlagene Eichentür wurde aufgestoßen und knallte an die Wand. Herein stürmte ein Ritter in einer verbeulten und staubigen Rüstung. Balduin warf ärgerlich sein Besteck auf den Teller, dass es schepperte und Marie schrie spitz auf.

Graf Goldlock, ich muss Euch unter vier Augen sprechen“, polterte er los, ohne auf die üblichen Höflichkeitsfloskeln zu achten.

Graf Goldlock ist nicht zugegen, wie Du siehst, entfernt dich.“

Die Sache duldet keinen Aufschub, Euer Gnaden.“

Jetzt nicht. Wir sind bei Tisch, warte, bis wir unser Mahl beendet haben“, damit wedelte Balduin mit der Hand, als wenn er eine lästige Fliege verscheuchen wollte. Während der Graf abwesend war, erwartete er, dass sein Sohn ihn vertrat, zur Vorbereitung auf die künftigen Aufgaben. „Diener, bring Ritter Kuno in den Blauen Salon. Er soll dort warten.“ Balduin schob sich eine Gabel voll Kohl in den Mund, beachtete Kuno nicht weiter und genoss seine Position. Marie schwieg und starrte auf ihren Teller. In ihrem Kopf flogen die Gedanken hin und her. Sie hatte Kuno schon oft auf der Burg gesehen, jedoch nie in solch einem desolaten Zustand. Gewöhnlich blinkte seine Rüstung und spiegelte den Besitz eines beträchtlichen Vermögens wider. Marie fragte sich, wie hoch das Einkommen eines Ritters eigentlich war. „Was mochte Kuno von Balduin gewollt haben?“, überlegte sie.

Der Graf stand auf und sofort war ein Diener zur Stelle, um den Stuhl zurückzuziehen. Mit eiligen Schritten verließ Balduin den Speisesaal, ohne ein weiteres Wort an Marie. Diese wartete, bis die Schritte ihres Mannes auf dem Flur verhallt waren und erhob sich ebenfalls.

Neben dem Audienzzimmer gab es eine Nische, die von einem schweren Wandteppich verdeckt wurde. Marie sah sich noch einmal um und schlüpfte hinein. In der Nische gab es eine kleine Klappe. Die junge Gräfin schob den Riegel beiseite, wie es vor ihr sicher schon viele Spione getan hatten, und begann zu lauschen.

Den Rest der Geschichte kann in „Aufgeblüht“ weitergelesen werden.

Text: Monika Paulsen

Foto: Freunscht-Media

Werbung

Ich melde mich mal zurück


Ich habe lange nichts von mir hören lassen *schäm*. Es hat sich eine Menge ereignet in der Zwischenzeit. Ich wurde zu einer Lesung bei der LiLa Spätlese eingeladen und habe Bis das der Tod euch scheidet vor ungefähr hundert Zuhörer vorgetragen.

Demnächst erscheint Aufgeblüht und ich habe da auch eine Geschichte drin. Infos gibt es in nächster Zeit, vermute ich.

Zur Zeit sitze ich an der nächsten Geschichte.

Dann habe mich von einigem „Ballast“ getrennt. Seit einem dreiviertel Jahr bin ich wieder solo und ich fühle mich sauwohl dabei. Jetzt ist die Gelegenheit für Veränderungen und ich habe sie schon mal dahingehend genutzt und ein paar Kilo abgenommen. Und voila … mein Etuikleid passt wieder.

Überhaupt bin ich dabei, meinen Stil zu ändern.

Drei Monate war bei mir ein ausgesetzter Hund geparkt, der mich in meiner Schaffensphase gewaltig gebremst hat.

Es wird dringend Zeit, dass ich „nein“ sagen lernen und ich fange ab sofort damit an.

Text und Fotos: Monika Paulsen

Foto von Aufgebüht: Freunscht Media

Was mag das sein?


Seit vorgestern befinden sich zusammengerollte Blätter an meinem Wein. Ich habe eins abgenommen und auseinandergepult, aber es war nichts darin.

Hier kommt meine Frage an die Fachleute unter euch:

Was ist das

Text und Fotos: Monika Paulsen

Cam underfoot #21#


Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challenge aufgerufen.

Ist diesmal nicht ganz underfoot, sondern eher underbank. 😀 Aber das Gas war nass und Brianna schob lieber Wache auf der Bank an der Tür.

Text und Foto: Monika Paulsen

Neulich im Museum


Photo Fun
Dumpr – Photo Fun

Foto: Monika Paulsen

Auf zu den Wikingern


Also, ich weiß ja nicht, mein Frauchen rennt in der Wohnung hin und her. Kramt hier und packt da und scheucht mich immer zu Seite. Zum Schluß legt sie mir das Geschirr an und verfrachtet mich ins Auto. Hab ich´s doch gewusst, wir fahren spazieren. Da lasse ich mich gerne anschnallen.

Unterwegs sehe ich aus dem Fenster. Die Bäume sausen nur so am Fenster vorbei und die Wiesen und die anderen Autos und und und… Aber was ist das? Diesen Weg sind wir schon lange nicht mehr gefahren. Vor Freude mache ich einen langen Hals, aber das hinausschauen macht müde. Ich glaube ich mache jetzt lieber mal ein Nickerchen. Meine Augen sind schon ganz klein. Der Motor von Frauchens Auto summt vor sich hin. Die Musik aus dem Radio wird immer leiser…

Stimmen dringen im mein Ohr und ich werde langsam wieder wach. Ich höre Frauchens Stimme und es zieht. Emsig packt sie die ganzen Sachen, die wir mitgenommen haben aus und schleppt sie weg. Ich riskiere einen Blick und … das ist doch Bremen. Hier gibt es die netten Hunde im Park, da will ich hin, sofort. Aber Frauchen beachtet mich gar nicht.

Wir habe dann doch noch eine kleine Runde durch das Grün gemacht, aber Hunde waren keine da. Dann musste ich wieder ins Auto steigen. Diesmal durfte ich auf meinem Platz auf der Mittelkonsole sitzen. Das kann nur bedeuten, es geht wieder zu den Wikingern.

In Hamburg mussten wir an einer Ampel warten. So ein lustiges Haus habe ich noch nie gesehen. Ich wusste gar nicht, dass Tauben lesen können. Frauchen sagt, dass da ein Kammerjäger wohnt. Was ist eigentlich ein Kammerjäger?

Der Nord-Ostseekanal. Man war das windig.

Wir haben Besuch, aber weil es im Haus so dunkel und rauchig ist, werden die Fotos nicht so schön scharf, sagt Frauchen.

Ist der Wagen nicht schick?

Den Drachenkopf hat Arndt gemacht. Wer war noch mal Arndt, Frauchen? Die hört schon wieder nix.

Wir hatten herrliches Frühlingswetter. Die Butterblumen verführen zum Kränze binden.

Ganz schön was los am Langhaus.

Überall stehen die Zelte der Händler.

An unserem Stand ist Hochbetrieb. Wir müssen zurück. Ich muss meinen Wachposten wieder aufnehmen.

Musik hatten wir gleich neben an.

Die Kampfshow fängt gleich an.

Frauchen und Herrchen sind weggegangen und ich habe auf das Haus aufgepasst. Das ist mein Wächerlohn, ein Schweineohr.

Mhm, lecker, aber ich glaube, es kann noch etwas reifen.

Nach der Show kämpfen Touristenkinder weiter.

Die Ribe A ist so klar, dass man einen Stichling sehen kann.

Das Museum hat auch Schafe. Darum darf ich nicht von der Leinen, Mist.

Was guckst du?

Bommel und ich, ach mein kleines Hundeherz schlägt höher. Das Beste ist, er wohnt gar nicht weit von zu Hause entfernt. Frauchen, können wir mal Bommel besuchen fahren, bitteee?

Der Wagen ist nun beim Tuchhändler.

Ich mach dann mal Pause.

Frauchen, was soll denn das. Hör auf mit dem Kinderkram.

Das sieht nicht gut aus. Ich geh mal lieber rein.

Weil das Gras noch ganz nass war, durfte ich alleine auf der Bank liegen, ausnahmsweise, sagt Frauchen. Nah, mal sehen 🙂

Ach, was geht es mir doch gut.

Frauchen spinnt – Wolle.

Da gibt es neue Schuhe.

Meine Freundin Bjarka und ich. Sieeegerrr

Ich sitze gerne auf dem Grubenhaus. Da kann ich weiter schauen.

Schwitzhütte, mehr sag ich nicht dazu. Nur so viel, dass war ein Hallo.

Kampf um Ribe, eine Museumsveranstaltung.

Vom Ribe Vikinge center kann man den Dom von Ribe sehen.

Der Opferplatz im Abendlicht

Opferaltar

Opfergaben

Globetrotter

Auf dem Weg nach Römö. Trallalla, wir fahren an den Strand. Klasse, da gibt es leckere Kräcker.

Oh nein, das ist heute aber gar nicht schön. So ein Wind.

Die Sonne glitzert auf der Nordsee

Können wir jetzt gehen. Ich will hier weg.

Auf dem Heimweg haben wir viel Rapsfelder gesehen.

Der Urlaub ist nun zu Ende und morgen hat uns der Alltag wieder. Mal sehen was sich so in meinem Revier getan hat.

Jetzt bin ich vom Schauen müde. Die Motorengeräusche lullen mich ein. Weck mich, wenn wir zu Hause sind Frauchen.

Text und Fotos: Monika Paulsen

Blatt #19#


Es ist Montag und Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challenge aufgerufen.

Foto: Monika Paulsen

Cam underfoot #19#


Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challenge aufgerufen.

Diesmal ein Archivfoto, weil ich auf Zeitreise bin.

Löwenzahn

Text und Foto: Monika Paulsen

Blatt #18#


Es ist Montag und Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challenge aufgerufen.

Heute habe ich kein einzelnes Blatt, weil die irgendwie zusammen gehören – finde ich 🙂

Text und Foto: Monika Paulsen

Blatt #17#


Es ist Montag und Frau Kunterbunt hat zu einer neuen Challenge aufgerufen.

Die Pappelknospen haben sich entblättert.

Vorherige ältere Einträge

%d Bloggern gefällt das: